Am vergangenen Freitag und Samstag präsentierte unsere Theater AG unter Leitung von Jens Thißen und Stefan Hellmonds den historischen Schwank „Schneider Wibbel“. Das Stück spielt im Rheinland zur Napoleon-Zeit. Die Aufführung war beim Publikum ein großer Erfolg und sorgte für viele Lacher, Heiterkeit und andauernden Applaus.
Vom 13.04. bis 17.04.2026 fand unser diesjähriger Niederlande-Austausch mit der Jan Arentsz Schule Alkmaar statt. Insgesamt nahmen 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und EF teil. Für einige war es bereits die zweite Teilnahme – und sie waren sich einig: Dieses Jahr war sogar noch besser!
Neben dem besonders schönen Wetter überzeugte vor allem das abwechslungsreiche Programm. Am Dienstag lernten wir zunächst den Schulalltag in Alkmaar kennen, bevor es mit dem Fahrrad nach Egmond aan Zee ging, wo Teamchallenges am Strand für viel Spaß und Zusammenhalt sorgten. Am Mittwoch besuchten wir das Zuiderzeemuseum Enkhuizen und erhielten spannende Einblicke in das historische Leben in den Niederlanden.
Der Donnerstag führte uns nach Amsterdam, wo wir das Anne Frank Haus besichtigten und im THIS IS HOLLAND ein beeindruckendes 5D-Erlebnis genießen konnten. Den Abschluss bildete am Freitag der traditionelle Käsemarkt in Alkmaar, der einen authentischen Einblick in niederländische Kultur bot.
Der Austausch war erneut eine wertvolle Erfahrung, die nicht nur sprachliche Kompetenzen stärkte, sondern auch viele neue Freundschaften entstehen ließ. Wir freuen uns bereits jetzt auf den Rückbesuch unserer niederländischen Austauschpartner im Juni.
Ein wichtiges Thema des Religionsunterrichts unserer Klasse 7 ist das Thema Judentum. Der Religionskurs von Fr. Werwer setze sich intensiv damit auseinander und entschied sich auch im Rahmen der Erinnerungskultur ein Zeichen zu setzen. Wir wollten die lokalen Opfer des Holocausts in Erinnerung rufen, indem wir uns mit ihren Geschichten auseinandersetzen und zum Abschluss ihre Erinnerungsorte in Form der Stolpersteine putzten.
Das Kunstprojekt von Gunther Demnig ‚Stolpersteine‘ erinnert weltweit an die Opfer des Holocaust. Auch hier in unserer Gemeinde in Waldniel finden sich insgesamt sieben Stolpersteine. Die Messingplatten liegen unscheinbar ins Kopfsteinpflaster eingelassen vor unseren Füßen. Sie erinnern mit Namen, Geburtsdaten, Angaben zur Deportation und dem Todesdatum der Person daran, was diese Menschen erleiden mussten.
Somit packten die Schüler*innen alte Zahnbürsten, Putzschwämme, alte Lappen und Putzhandschuhe ein, um in Waldniel die Stolpersteine auf Hochglanz zu bringen. Während des Putzens verinnerlichten wir uns erneut, welche Person und welches Schicksal sich hinter den einzelnen Steinen verbarg und wir legten nach jeder Putzeinheit eine Rose als Ausdruck der Anteilnahme nieder.
Insgesamt war das Stolpersteine putzen eine eindrucksvolle und lehrreiche Erfahrung für uns, die uns hoffentlich noch lange im Gedächtnis bleiben wird, damit wir die grausamen Taten der Zeit des Nationalsozialismus nicht vergessen.
Gestern um 9:45 Uhr war plötzlich alles anders: Vor jedem Klassenraum standen Tische mit Köstlichkeiten aus ganz Europa und die Gänge füllten sich mit Schülern mit Tellern in der Hand: Jeder konnte von allem kosten. SV und Europateam haben dieses nur 45 Minuten dauernde interkulturelle Frühstück ins Leben gerufen. Wir sagen: Eine gelungene Abwechslung im Schulalltag!
Am vergangenen Dienstag mussten unsere Austauschpartner schweren Herzens wieder abreisen. Nach einer intensiven Austausch-Woche fiel der Abschied nicht allen leicht, weder den Schülerinnen und Schülern unserer Q1, noch ihren Gästen vom Liceo Comi im apulischen Tricase. Wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch. Im Anhang das herzliche Resümee unserer italienischen Kollegin Luciana Accogli:
Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem diesjährigen Motto „100 % Menschenwürde“ hat unsere Schulgemeinschaft ein sichtbares und lebendiges Zeichen für Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt gesetzt.
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Als Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (SoRSmC) war es uns ein besonderes Anliegen, die Botschaft des Mottos kreativ und gemeinschaftlich umzusetzen. Ein zentrales Projekt war die Gestaltung einer Holzbank. Diese wurde in Anlehnung an die Farben und das Layout der iWgR bemalt und anschließend mit zahlreichen Fingerabdrücken von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften versehen. Jeder einzelne Abdruck steht symbolisch für die Einzigartigkeit jedes Menschen – und zugleich für unsere gemeinsame Verantwortung, die Würde aller zu achten.
Ergänzt wurde das Projekt durch eine Ausstellung des Differenzierungskurses der Jgst. 9 im Foyer unserer Schule. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich intensiv mit dem Thema „Rassismus“ auseinander und präsentierten ihre Ergebnisse in vielfältiger und eindrucksvoller Form. Die Ausstellung regt zum Nachdenken an und lädt dazu ein, sich kritisch mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Fotoaktion auf dem Schulhof: Die gesamte Schüler- und Lehrerschaft formierte sich zu einem großen PEACE-Zeichen. Dieses eindrucksvolle Bild steht für unseren gemeinsamen Wunsch nach Frieden, Toleranz und einem respektvollen Miteinander – Werte, die unser schulisches Leben prägen und die wir aktiv nach außen tragen möchten. Wir sind stolz auf das Engagement unserer Schulgemeinschaft und danken allen Beteiligten, vor allem der SV, für ihren Einsatz. Gemeinsam setzen wir ein klares Zeichen: Für 100 % Menschenwürde – heute und in Zukunft.
Am Montag, dem 13.04.2026, haben die Französischkurse der 9er und der EF eine Exkursion in die schöne belgische Stadt Namur unternommen.
Morgens um 8 Uhr trafen sich alle Kurse, und kurz danach ging es dann los. Nach einer fast zweistündigen Fahrt erblickten die Schüler endlich die schöne Stadt Namur. Nach einer kurzen Absprache und der Festlegung des Treffpunkts um 14:45 Uhr, machten sich die Schüler dann in kleinen Gruppen auf den Weg in die Stadt. In Namur gab es viel zu sehen.
Überall war viel los, und zahlreiche Menschen gingen in die verschiedenen Geschäfte. Es gab lauter kleine Gassen, die entdeckt werden konnten, und überall gab es Schokoladengeschäfte und Pommesbuden. Während die Schüler die Stadt erkundeten, erhielten sie verschiedene Aufgaben, die sie zu erledigen hatten. So mussten einige Schülergruppen eine Schnitzeljagd bewältigen, während andere wiederrum Informatonen sammelten, indem sie mit den Einwohnern über die Stadt Namur sprachen. Um 14:45 Uhr haben sich die Schüler am abgesprochenen Treffpunkt versammelt so, dass alle zusammen wieder nach Waldniel fuhren. Um kurz vor 17 Uhr trafen alle zusammen wieder in Waldniel ein. So ging ein ereignisreicher Tag in Namur zu Ende.
Am Donnerstag, den 19. März 2026, stand am Gymnasium St. Wolfhelm alles im Zeichen der Mathematik: Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 fand ein abwechslungsreicher Projekttag statt, bei dem der reguläre Unterricht durch kreative und spannende Mathe-Angebote ersetzt wurde.
Aus insgesamt acht verschiedenen Projekten durften die Kinder zwei auswählen und so ihren ganz persönlichen Mathe-Tag gestalten. Ob beim Bau eines fantasievollen Geometriedorfes, beim Konstruieren kunstvoller Mandalas mit Zirkel und Lineal oder beim Entdecken von Mathematik im Alltag mit der Kamera – überall wurde gerechnet, gedacht, gestaltet und vor allem: gestaunt.
Auch knifflige Herausforderungen kamen nicht zu kurz. In Escape-Games mussten Rätsel gelöst werden, um ans Ziel zu gelangen, während in anderen Projekten Geheimschriften entschlüsselt wurden. So zeigte sich Mathematik von ihrer vielseitigen Seite – mal kreativ, mal logisch, mal ganz praktisch.Ziel des Projekttages war es, Mathematik einmal anders zu erleben: spielerisch, kreativ und gemeinsam. Dabei wurden nicht nur fachliche Kenntnisse vertieft, sondern auch wichtige Fähigkeiten wie Problemlösen, Argumentieren und Teamarbeit gefördert.
Ein herzlicher Dank geht wie in jedem Jahr an alle Kolleginnen und Kollegen, die diesen Tag wie immer mit viel Motivation und vor allem Begeisterung für ihr Fach zu einem erfolgreichen Tag gemacht haben.
Am Ende des Tages waren sich viele Kinder einig: Mathematik kann richtig Spaß machen – besonders dann, wenn man sie mit Kopf, Herz und Hand entdecken darf.
Seit Dienstag besuchen uns 19 Schülerinnen und Schüler aus Tricase (Apulien) mit ihren 2 Lehrern. Im Herbst hatte eine Schülergruppe unserer Q1 bereits das Liceo Girolamo Comi in Tricase besucht. Diese Woche waren wir schon zusammen in Aachen, für morgen ist ein Ausflug nach Köln geplant. Heute stand ein gemeinsames Mittagessen in Vogelsrath und Tretbootfahren und Minigolf auf dem Programm. Die Atmosphäre ist gut, wir hoffen auf eine Fortführung des Austauschs im nächsten Schuljahr.
Am Samstag, dem 14. März 2026, hat eine Delegation von 11 Schülern des Debating Clubs an der Simulationskonferenz Model United Nations Lower Rhine im Schloss Neersen teilgenommen.
Dort haben sich ca. 120 Schüler versammelt um zum Thema “Outer Space – Opportunities and Challenges” auf Englisch zu debattieren. Ein sehr wichtiges und interessantes Thema, wie auch der Gastsprecher Maximilian Betmann in seiner Rede bei der Eröffnungszeremonie betonte. Er arbeitet für das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und berät die deutsche Regierung bei der UN in Weltraumfragen. Voller Stolz können wir ebenfalls berichten, dass das Event u.a. geleitet und organisiert wurde von einer unserer Schülerinnen, Finja Königs (Q1). Im November begann ihre Arbeit, und durch ihr Engagement wurde die Durchführung dieser Konferenz erst möglich. Die Schüler*innen setzten sich in verschiedenen Komitees mit dem oben genannten Thema auseinander. Die Leitung des Komitees für wirtschaftliche Fragen übernahmen Tom Schöpgens und Jan Tervooren (beide EF), während Angelina Optenplatz (Q1) das Sicherheitskomitee leitete. Auch die anderen Schüler zeigten sich in Topform und Ceren Yildiz (Q1) gewann in ihrem Komitee den Best Speaker Award.
Alles und allem war es ein sehr ereignisreicher und erfolgreicher Tag für alle Beteiligten. Die Konferenz verdeutlichte, wie wichtig es ist, globale Herausforderungen gemeinsam und verantwortungsvoll zu gestalten. Dies steht ganz im Sinne der Worte von Finja Königs: “Space gives us a rare opportunity to do better from the very beginning.”
Übrigens sucht der Debating Club auch immer Nachwuchs. Wer Lust und Zeit hat, kann gerne Freitags in der 7. Stunde in Raum 104 vorbeischauen. Wir freuen uns auf neue Gesichter! 🙂